Hauptversammlung am 16. Februar 2018 

Neubesetzung der Fachwartposten

Das Fachwarte-Karussell drehte sich bei der kürzlich stattgefundenen Hauptversammlung des Straßdorfer Albvereins, denn einige Amtsinhaber gaben ihre Posten ab. Und besetzen zukünftig andere. Zuvor unternahmen sie jeweils einen Rückblick auf ihre Tätigkeiten und durften sich über eine gute Resonanz auf das Jahresprogramm 2017 freuen.

Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Nach der Begrüßung durch Vertrauensmann Stojan Bogdanovic sowie dem Gedenken der verstorbenen Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr, unternahm dieser einen Rückblick auf ein erneut teilnahmestarkes Jahr 2017. Auch die anstehenden Wanderungen und Touren 2018 – heuer stehen wieder drei Busfahrten für alle Altersgruppen im Programmheft – versprechen gute Teilnehmerzahlen. „Insgesamt zählt der Verein derzeit 214 Mitglieder, das ist ein sehr hohes Niveau“, stellte der Vorsitzende fest.

Den Tagesordnungspunkt „Berichte der Fachwarte“ eröffnete Familienwart Rolf Munz. Er freute sich über die starke Teilnahme an den angebotenen 15 Aktivitäten (insgesamt wurden dabei 1395 km zurückgelegt), von denen der Waldtag mit 49 Grundschulkindern aus Straßdorf, Waldstetten und Wißgoldingen sowie die Turmwächterführung in Gmünd die teilnehmerstärksten Veranstaltungen darstellten. Munz konnte abschließend 28 Familien vermelden – zwei Familien kamen 2017 dazu - die der Ortsgruppe angehören und erachtete das breit gefächerte Programm als „das Geheimnis des Erfolges“. Seniorenwartin Anita Lenz konnte ebenfalls über eine hohe Teilnahme an den monatlich angebotenen Seniorenwanderungen berichten. Insgesamt 280 Personen nahmen die 12 Angebote des Jahres 2017 an: „Es ist immer viel los“, freute sich Lenz und gab dabei zu bedenken, dass die Gruppe nicht nur jeweils etwa 2,5 Stunden auf Schusters Rappen unterwegs sei, sondern auch Krippen, Museen und Städte besuche und dafür mit Bus und Bahn fahre.

Die Statistik von Wanderwart Ekkehard Heft brachte zutage, dass der Straßdorfer Albverein an 47 von 52 Wochenende Wanderungen oder Veranstaltungen anbot, die 1.115 Personen (905 Erwachsene und 210 Kinder) nutzten. Für die Vorbereitung der Wanderungen kamen seitens der Wanderführer stolze 477 Stunden zusammen, weshalb Heft vor ihnen den Hut zog und seinen Dank für deren Engagement aussprach.

Wegwart Helmut Bader zeigte das alljährliche Arbeitspensum mit seinem Stellvertreter Wolfgang Stadelmaier zur Pflege des zur OG gehörenden Wegenetzes von 38 km auf. Der stellvertretende Naturschutzwart Siegfried Mahr berichtete über den 13. Naturschutztag des Albvereins in Ludwigsburg, an dem Naturschutzwartin Karin Wagner-Bogdanovic und er teilgenommen hatten. Eines der Haupthemen dort war das Artensterben in der ausgeräumten und intensiv bewirtschafteten Feldflur. Mahr gab im Weiteren einen Ausblick auf die zum Naturschutz passenden Angebote des Straßdorfer Albvereins in diesem Jahr, wie den Besuch der Schäferei Kirschbaum in Bartholomä am 15. April sowie am 6. Mai die Exkursion und eine ornithologische Führung am Federsee. Zum Abschluss machte er noch auf die Landschaftsputzete am 24. März aufmerksam und animierte die Anwesenden, den Müll auf den Wanderwegen bei ihren Touren einzusammeln, „denn dort kommt bei der Putzete keiner hin“.

Schriftführerin und Pressewartin Ira Herkommer fasste die Anzahl der Veranstaltungen inklusive Stammtische und Besuche örtlicher Vereinsfeste zusammen und dankte den Wanderführern für die stets rechtzeitig zugesandten Ankündigungstexte. Diese werden im Amtsblatt und auf der vereinseigenen Homepage veröffentlicht sowie an die beiden Gmünder Zeitungen gemailt, wo sie ebenfalls stets vermeldet werden. „Daher können regelmäßig Gäste bei unseren Wanderungen begrüßt werden“, so Herkommer. Einen zufriedenstellenden Kassenstand konnte anschließend Helmut Bader in seiner Funktion als Kassenwart nennen. Dank der Sponsoren im Programmheft und dem Verkauf der Faschingsabzeichen beim Gmünder Faschingsumzug können Busfahrten sowie Veranstaltungen der Familiengruppe, bei denen Eintrittspreise o.ä. anfallen, subventioniert werden. Manfred Nußbaum durfte anschließend in seiner Funktion als Kassenprüfer von einer vorbildlichen Kassenführung berichten und sprach Helmut Bader ein großes Lob aus.

Bevor es zu den Neuwahlen ging, blickte der scheidende Vorsitzende Stojan Bogdanovic nochmals zurück auf seine achtjährige Amtszeit. Die Ortsgruppe habe sich verjüngt, sei von 135 auf 214 Mitglieder angewachsen und eine Familiengruppe aufgebaut. Das Programmheft sei überarbeitet und eine Homepage angelegt worden sowie ein Familienflyer entstanden. Bogdanovic habe "in den acht Jahren viel gelernt, auch wenn es teilweise stressige Zeit gab." Langanhaltender Applaus und ein Geschenk von seinem Stellvertreter Dieter Kuhn symbolisierten den Dank für seine hervorragende Arbeit beim Straßdorfer Albverein. Für die nächsten vier Jahre wird die Ortsgruppe wie folgt geführt: Dieter Kuhn, Markus Kraus und Wolfgang Stadelmaier übernehmen als Team den Vorsitz, Kassier und Wegwart bleibt Helmut Bader, Wanderwart ist zukünftig Wolfgang Stadelmaier, Schriftführerin und Pressewartin bleibt Ira Herkommer wie auch Karin Wagner-Bogdanovic das Amt der Naturschutzwartin weiterführt, Familienwart ist zukünftig Markus Kraus, Anita Lenz bleibt Seniorenwartin, Kulturwart ist nun Rolf Munz, die Kassenprüfung übernehmen Manfred Nußbaum und Dirk Heinrich, der Ausschuss setzt sich aus Ekkehard Heft, Rita Nußbaum und Roland Schmid zusammen.

Familienabend 2017: Siegfried Hummel erhält die Georg-Fahrbach-Medaille in Kupfer

Der Familienabend des Straßdorfer Albvereins beinhaltet traditionell neben einem bebilderten Rückblick auf das aktuelle Wanderjahr von Siegfried Hummel, Daten und Fakten von Vertrauensmann Stojan Bogdanovic und Ehrungen verdienter Mitglieder. Der Vorsitzende konnte stolz vermelden, dass derzeit 220 Mitglieder - im Alter von 4 bis 94 Jahren - der Straßdorfer Ortsgruppe angehören. Dies entspreche einem Durchschnittsalter von 49 Jahre. Zudem lobte er das abwechslungsreiche Jahresprogramm und konnte bereits einige attraktive Touren und Veranstaltungen in 2018 ankündigen. Anschließend hatte er, zusammen mit dem Gauvorsitzenden Gerhard Vaas, die ehrenvolle Aufgabe, Mitglieder für deren mehrjährige Zugehörigkeit zum Verein zu danken sowie jene auszuzeichnen, die sich in den vergangenen Jahren durch aktive Mitarbeit in der Ortsgruppe einbrachten. Hervorzuheben sind hierbei besonders die Georg-Fahrbach-Medaille für Siegfried Hummel, der dem Ausschuss von 1972 bis 1977 als Mitglied angehörte und anschließend 36 Jahre Wegewart und währenddessen 13 Jahre stellvertretender Vertrauensmann war sowie das Ehrenschild für Anton Betz, der 20 Jahre als stellvertretender Wanderwart und danach fünf weitere (bis 2015) als Wanderwart agierte und in dieser Zeit stets offen war für Neues, wie Strecken- und Nachtwanderungen. Besonderen Dank sprach Bogdanovic Wolfgang Stadelmaier aus, der seit vielen Jahren Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter zu spannenden und abwechslungsreichen Waldtagen in sein Jagdrevier einlädt.

Die Geehrten (von links): Karl Bihr (50-jährige Mitgliedschaft), Andrea Bihr (40 Jahre), Rita Nußbaum (50 Jahre), Gerd Kottmann (50 Jahre), Roland Gaugele (silberne Ehrennadel), Ehrenvorsitzender Anton (Donez) Schäfer, Siegfried Hummel (Georg-Fahrbach-Medaille in Kupfer), Anita Lenz (silberne Ehrennadel), Reinhold Haas (silberne Ehrennadel), Irmgard Weber (40 Jahre), Gauvorsitzender Gerhard Vaas und Vertrauensmann Stojan Bogdanovic (silberne Ehrennadel). Nicht auf dem Bild sind Paul Stummer (25 Jahre Mitglied), Werner Moser (50 Jahre), Thomas Disam (50 Jahre), Elmar Burkhardt (50 Jahre), Hans-Peter Barth (50 Jahre), Anton Betz (Verleihung des Ehrenschildes), Ira Herkommer (silberne Ehrennadel) und Hans-Jürgen Weller (silberne Ehrennadel).

Mitgliederhauptversammlung am 17. Februar 2017

„Die Senioren rocken die Bude“

 

Kurz, prägnant und zur vollsten Zufriedenheit– dies trifft den Verlauf der diesjährigen Hauptversammlung beim Straßdorfer Albverein. Alle Amtsinhaber gaben jeweils einen Rück- und Ausblick in ihrem Ressort und durften bereits nach einer Stunde durch eine einstimmige Entlastung den Dank für ihre geleistete Arbeit entgegennehmen.

 

Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Nach der Begrüßung durch Vertrauensmann Stojan Boogdanovic sowie dem Gedenken der verstorbenen Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr, unternahm er einen Rückblick auf ein erneut teilnahmestarkes Jahr 2016. Doch auch die anstehenden Wanderungen und Touren 2017 – heuer stehen drei Busfahrten im Programmheft – versprechen gute Teilnehmerzahlen. Sowohl im Aktivenbereich als auch bei der Familien- und Seniorengruppe. Aktuell zähle der Verein 213, freute sich der Vorsitzende, somit glichen sich Ab- und Zugänge aus.

Den Tagesordnungspunkt „Berichte der Fachwarte“ eröffnete Familienwart Rolf Munz. Er freute sich über die Teilnahme von 316 Personen an den angebotenen 13 Aktivitäten (insgesamt wurden dabei 1870 km zurückgelegt), von denen der von Wolfgang Stadelmaier veranstaltete Waldtag mit 70 Grundschulkindern aus Straßdorf, Waldstetten und Wißgoldingen die teilnehmerstärkste Veranstaltung war. Munz konnte abschließend 26 Familien vermelden, die der Ortsgruppe angehören und hofft, getreu dem Spruch „Tue Gutes und rede darüber“, mit den diesjährigen Veranstaltungen neue Familien gewinnen zu können. Wanderwart Ekkehard Heft sprach den Tourenführern ein großes Lob für deren Ideen und den damit verbundenen Zeitaufwand im Vorfeld aus und resümierte dann ganz nüchtern: „Wir haben das beste Programm!“

Wegwart Helmut Bader zeigte das Arbeitspensum mit seinem Stellvertreter Wolfgang Stadelmaier auf – sie legten zur Pflege des zur OG gehörenden Wegenetzes von 38 km insgesamt 65 km zurück. Dabei wurden einige Wegzeiger teilweise oder vollständig erneuert und alle gereinigt. Im Laufe des Jahres standen zudem Mäharbeiten sowie das Reinigen von Wasserinnen auf dem Plan. Naturschutzwartin Karin Wagner-Bogdanovic erzählte von ihren Erlebnissen mit den Straßdorfer Kindern beim Ferienprogramm des Stadtteils, die ein großes Wissen zum Thema „Blumen“ mitbrachten. Leider war dann der gut vorbereitete und auf Kinder zugeschnittene Besuch beim Imker im September regenbedingt schlecht besucht. Auf seine geplante Würzburg-Tour sowie die Nachtwächterführung in Schwäbisch Gmünd machte anschließend Kulturwart Markus Kraus aufmerksam. Während erstere, eine Bustour mit Vorstellung dreier Frankenweinkellereien, die Aktiven und Senioren anspricht, erhofft sich der Organisator von der zweiten Veranstaltung regen Zuspruch seitens der minderjährigen Vereinsmitglieder. Schriftführerin und Pressewartin Ira Herkommer fasste die Anzahl der Veranstaltungen inklusive Stammtische und Besuche örtlicher Vereinsfeste zusammen und dankte den Wanderführern für die stets rechtzeitig zugesandten Ankündigungstexte. Diese werden im Amtsblatt und auf der vereinseigenen Homepage veröffentlicht sowie an die beiden Gmünder Zeitungen gemailt, wo sie ebenfalls stets vermeldet werden. Einen zufriedenstellenden Kassenstand konnte anschließend Helmut Bader in seiner Funktion als Kassenwart nennen. Dank der Sponsoren im Programmheft und dem Verkauf der Faschingsabzeichen beim Gmünder Faschingsumzug können Busfahrten sowie Veranstaltungen der Familiengruppe, bei denen Eintrittspreise o.ä. anfallen, subventioniert werden. Der zweite Vorsitzende Dieter Kuhn durfte anschließend in seiner Funktion als Kassenprüfer von einer beeindruckenden Ordnung und Übersicht bei der Kassenführung berichten und sprach Helmut Bader ein großes Lob aus. Da Ortsvorsteher Werner Nußbaum krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, bat Mitglied Siegfried Hummel um Entlastung der Vorstandschaft, die die Versammlung einstimmig erteilte. Er freute sich über die sehr gut aufgestellte Führungsriege und stellte fest: „In der Vorstandschaft stimmt die Chemie.“ Den Abschluss der Fachwartberichte machte Anita Lenz für die Seniorengruppe. Sie zog den Hut vor all jenen Wanderern, „die mit 85 Jahren noch 2,5 Stunden wandern können“, denn dies ist die Dauer der jeden ersten Mittwoch im Monat stattfindenden Wanderungen der Seniorengruppe. Doch nicht nur Wanderungen, auch kulturelle Exkursionen, wie der Besuch der Landesgartenschau in Öhringen, einer Krippenausstellung oder auch der Weinscheuer stehen im abwechslungsreichen Jahresprogramm. Wanderwart Ekkehard Heft nahm diesen Hinweis gerne auf, um den Anwesenden bewundernd mitzuteilen, dass alle Angebote der Seniorengruppe stets von 20 bis 25 Personen wahrgenommen werden und stellte fest: „Die Senioren rocken die Bude!“

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Albverein Strassdorf