"Mit viel Abwechslung und nie langweilig" -

so könnte das Motto unseres alljährlich neu zusammengestellten Jahresplanes lauten

 

Nachfolgend ein kleiner Querschnitt davon

 

Familienabend 2017: Siegfried Hummel erhält die Georg-Fahrbach-Medaille in Kupfer

Der Familienabend des Straßdorfer Albvereins beinhaltet traditionell neben einem bebilderten Rückblick auf das aktuelle Wanderjahr von Siegfried Hummel, Daten und Fakten von Vertrauensmann Stojan Bogdanovic und Ehrungen verdienter Mitglieder. Der Vorsitzende konnte stolz vermelden, dass derzeit 220 Mitglieder - im Alter von 4 bis 94 Jahren - der Straßdorfer Ortsgruppe angehören. Dies entspreche einem Durchschnittsalter von 49 Jahre. Zudem lobte er das abwechslungsreiche Jahresprogramm und konnte bereits einige attraktive Touren und Veranstaltungen in 2018 ankündigen. Anschließend hatte er, zusammen mit dem Gauvorsitzenden Gerhard Vaas, die ehrenvolle Aufgabe, Mitglieder für deren mehrjährige Zugehörigkeit zum Verein zu danken sowie jene auszuzeichnen, die sich in den vergangenen Jahren durch aktive Mitarbeit in der Ortsgruppe einbrachten. Hervorzuheben sind hierbei besonders die Georg-Fahrbach-Medaille für Siegfried Hummel, der dem Ausschuss von 1972 bis 1977 als Mitglied angehörte und anschließend 36 Jahre Wegewart und währenddessen 13 Jahre stellvertretender Vertrauensmann war sowie das Ehrenschild für Anton Betz, der 20 Jahre als stellvertretender Wanderwart und danach fünf weitere (bis 2015) als Wanderwart agierte und in dieser Zeit stets offen war für Neues, wie Strecken- und Nachtwanderungen. Besonderen Dank sprach Bogdanovic Wolfgang Stadelmaier aus, der seit vielen Jahren Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter zu spannenden und abwechslungsreichen Waldtagen in sein Jagdrevier einlädt.

Die Geehrten (von links): Karl Bihr (50-jährige Mitgliedschaft), Andrea Bihr (40 Jahre), Rita Nußbaum (50 Jahre), Gerd Kottmann (50 Jahre), Roland Gaugele (silberne Ehrennadel), Ehrenvorsitzender Anton (Donez) Schäfer, Siegfried Hummel (Georg-Fahrbach-Medaille in Kupfer), Anita Lenz (silberne Ehrennadel), Reinhold Haas (silberne Ehrennadel), Irmgard Weber (40 Jahre), Gauvorsitzender Gerhard Vaas und Vertrauensmann Stojan Bogdanovic (silberne Ehrennadel). Nicht auf dem Bild sind Paul Stummer (25 Jahre Mitglied), Werner Moser (50 Jahre), Thomas Disam (50 Jahre), Elmar Burkhardt (50 Jahre), Hans-Peter Barth (50 Jahre), Anton Betz (Verleihung des Ehrenschildes), Ira Herkommer (silberne Ehrennadel) und Hans-Jürgen Weller (silberne Ehrennadel).

In die mittelalterliche Lebensweise eingetaucht

Vor kurzem machten sich bei gruseligem Regenwetter acht große und kleine Leute per Zug auf nach Stuttgart. Dort angekommen, gab es aufgrund des Wetters eine Programmänderung: Statt einer Wanderung im Schlosspark ging es mit der Zahnradbahn auf den Haigst, von dem alle einen tollen Blick über den Stuttgarter Talkessel genossen. Nächstes Ziel war das Alte Schloss, in dem die Straßdorfer Albvereinler und ihre Gäste die Mitmachausstellung "Die Ritter" besuchten. Dort konnte man in die mittelalterliche Lebensweise eintauchen: Höfische Kleidung anziehen, Lanzenstoßen üben und selber Burgen anfertigen, waren nur einige der vielen Möglichkeiten. Einige bauten sich sogar ein kleines Steckenpferd-Modell. Am Nachmittag führte der Weg dann durch den Schlossgarten wieder zurück zum Hauptbahnhof, von dem es zufrieden per Bahn nach Hause ging.

Das höchstgelegene Wildseemoor Deutschlands erkundet

40 Personen zählte die Wandergruppe des Straßdorfer Albvereins und seiner Gäste, die das höchstgelegene Wildseemoor Deutschlands, den Kaltenbronn bei Bad Wildbad, auf 909 Metern erkunden wollte. Je nach Lust und Ausdauer standen dafür drei Touren zur Verfügung, die alle am Kaltenbronn ihren Ausgangspunkt hatten, durch das Wildseemoor und an dessen Seen vorbei führten und am Baumwipfelpfad auf dem Sommerberg in Bad Wildbad endeten.

Herrlichstes Spätsommerwetter begleitete die Wanderer. Während die von Markus Kraus geführte, 8 Kilometer lange und damit kürzeste Tour über die Leonhardhütte, den Wildsee sowie auf dem Oberer Hornweg und Postweg wieder zurück zum Kaltenbronn führte, von wo aus der Omnibus die Teilnehmer zum Eingang des Baumwipfelpfades brachte, waren die beiden anderen Strecken etwas länger (10 und 15 km). Gabriele Bader führte ihre Gruppe auf demselben Weg bis zum Wildsee, ging dann aber weiter zur Grünhütte und den 5 Bäumen, ehe sie den Baumwipfelpfad erreichte. Die längste Route unter der Leitung von Helmut Bader machte zu Beginn einen Abstecher über den Hohlohturm und die Leonhardhütte, ehe sie vom Wildsee dieselbe Wegführung wie die beiden anderen Touren hatte.

Am Eingang des Baumwipfelpfades angekommen, stand es außer Frage, dass die Wandergruppe den einzigartigen Rundblick über die Landschaft des Schwarzwaldes vom 40 Meter hohen Aussichtspunkt genießen wollte, den sie nach einem 1.250 Meter langen informativen Spaziergang erreichte. Ganz Mutige begaben sich durch die 55 Meter lange Rutsche im Turminneren wieder nach unten.

 

Gebirgstour der Familiengruppe

des Straßdorfer Albvereins

Die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereines Ortsgruppe Straßdorf verbrachte ein wunderschönes Wochenende in den Tannheimer Bergen. Vom Vilsalpsee ging es über den Traualpsee zur Landsberger Hütte auf 1810 m. Nach Besteigung der Steinkarspitze (2067 m) wurde auf der Hütte übernachtet, bevor es am nächsten Tag über die Schochenspitze (2069 m) weiter in Richtung Neunerköpfle ging. Bei schönstem Wetter führte der Weg die 22 Teilnehmer, davon 10 Kinder, über die Usseralpe zurück nach Tannheim.

Rund 50 Kinder folgen den Spuren der Waldbewohner

Es ist bemerkenswert und insbesondere für die Organisatoren und Veranstalter überaus erfreulich, welch‘ guten Zuspruch der Waldtag des Straßdorfer Albvereins erfährt. Auch dieses Jahr folgten wieder knapp 50 Grundschulkinder aus Straßdorf, Waldstetten und Wißgoldingen der Einladung von Wolfgang Stadelmaier, durch ihn und weitere Jäger im Waldstetter Bundesforst Einblick in das Leben der dortigen Waldbewohner zu bekommen. Nach der über zweistündigen Wanderung stärkten sich die Kinder an der reviereigenen Forsthütte mit Grillwürsten und Kuchen und erfuhren nach dem obligatorischen Gruppenfoto noch einiges über Dachs und Waschbär anhand von Exponaten. Danach ging es wieder zum Ausgangspunkt beim Abenteuerspielplatz zurück, wo die strahlenden Kinder von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Unterwegs auf dem Ortenauer Weinpfad

31 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde vom Albverein Straßdorf wanderten kürzlich 4 Tage auf dem Ortenauer Weinpfad. Startpunkt der Wanderung war das „Alte Rathaus“ der Stadt Gernsbach. Doch bevor man sich auf den Weg machte, stärkte sich die Wandergruppe mit dem vom Verein gesponserten Vesper. Gestärkt wurde dann die erste Tagesetappe angegangen. Mit herrlichem Blick in das Murgtal wurde auf ansteigenden Wegen hinauf zum Schloss Eberstein gewandert. Nachdem die Saulachkopfhütte, der höchste Punkt des Tages, erreicht war, führte der Wanderweg zu dem an der Schwarzwaldhochstraße gelegenen Gasthaus Nachtigall. Aufgrund des schönen Wetters und der doch immer ansteigenden Temperaturen, wurde eine kurze Rast eingelegt und das eine oder andere kühle Getränk zu sich genommen. Nachdem der Weiler Eckberg passiert und die gleichnamige Kapelle erreicht war, offenbarte sich der Wandergruppe ein grandioser Rundblick. Ein steiler Abstieg führte dann die Wanderer hinunter in die mondäne Kurstadt Bade-Baden. Bei hochsommerlichem Wetter wurde über die Lichtentaler Allee die Stadtmitte erreicht. Bei einer längeren Pause konnten die Wanderer beim Flair von Baden-Baden  ein kühlendes Eis oder einen Eiskaffee genießen. Noch war ein kurzer Anstieg durch den Kurpark zu bewältigen, bevor man den vereinbarten Punkt, an dem schon der Bus die Wanderer erwartete, erreicht wurde.  Die erste Etappe war geschafft. Trotz der hohen Temperatur konnte die Wandergruppe auf einen schönen, schweißtreibenden und  erfolgreichen Tag zurückblicken.

 

Der Endpunkt des ersten Tages war zugleich auch der Startpunkt für den zweiten Wandertag. Baden-Baden wurde verlassen. Diese Etappe führt die Wandergruppe hinaus ins Rebland. Auf Weinbergwegen konnte ebenso der Blick zum Schwarzwald wie hinaus in die fruchtbare Rheintalebene genossen werden. Immer die hoch oben gelegene Yburg im Blick zu haben, führte die Wanderung durch den Weiler Varnhalt. Bei der oberhalb von Varnhalt gelegenen Josefskapelle wurde wie schon seit Jahren traditionell eine von Gabi Ulrich gestaltete Maiandacht abgehalten. Über Neuweiher wurde in ständigem Auf und Ab hinunter ins und nach Bühlertal gewandert. Auf teils steilen Pfaden wurden der Klotzberg und schließlich der Endpunkt des zweiten Wandertages, die Burgruine Altwindeck erreicht. Eine ebenso abwechslungsreiche wie schweißtreibende aber auch sich lohnende  Wanderung war zu Ende. Die hohen und den Kräften zehrenden Temperaturen waren am Abend vergessen. Unterstützt von Gitarre und Steyrischen wurde gesungen. Ein von einigen Frauen aufgeführter Sketch strapazierte die Lachmuskeln und das Zwerchfell.

 

Auch der dritte Wandertag startete am Endpunkt des zweiten Tages bei der Burgruine Altwindeck. Auf schönen Waldwegen wurde zuerst hinunter nach Neusatz gewandert, um danach zuerst wieder kurz steil bergauf und dann auf leicht abfallenden Wegen im freien Gelände den Weiler Lauf zu erreichen. Die in nächste Nähe gelegene Burgruine Neuwindeck hat zum Besuch eingeladen. Die Aussicht in die Rheinebene bis hinüber nach Straßburg mit dem gleichnamigen Münster war fantastisch. Der weitere Wanderweg führte durch Streuobstwiesen und Weinberge nach Sasbachwalden. Das malerische Fachwerk- und Weindorf mit Schwarzwaldflair hat zu einer etwas längeren aber auch willkommenen Pause eingeladen. Denn schon musste wieder steil bergauf zum Aussichtspunkt „Auf der Eck“ gewandert werden. Der steile Aufstieg wurde durch einen herrlichen Ausblick auf das Achertal belohnt. Nun ging es nur noch durch Weinberge hinab nach Kappelrodeck, wo die 3. Etappe endete. 

 

Der letzte der 4 Wandertage begann mit Kofferpacken und Abschied nehmen vom „Hotel Salmen“ in Rindelbach, wo die Wandergruppe sehr gut untergebracht und verköstigt wurde.  Das hoteleigene Hallenbad war für viele Teilnehmer eine willkommene Abkühlung. Kappelrodeck wurde in südlicher Richtung verlassen. Nach einem kurzen Aufstieg und mit Blick zurück nach Kappelrodeck und Schloss Rodeck führte die Wanderung nach Waldulm, das mit seinen idyllischen Fachwerkhäusern und Vorgärten schöne Fotomotive anbot. Stetig bergauf wurde zum höchsten Punkt der 4. Etappe, zum „Ringelbacher Kreuz“ gewandert. Nachdem sich der Wald nach einer etwas längeren Waldpassage gelichtet hatte, bot sich ein weitere schöner Ausblick über Oberkirch. Entlang des Weinlehrpfades wurde die Fatima-Kapelle erreicht und dann nach einem steil hinabführenden Weg, und anschließend vorbei an Erdbeerfeldern die Stadt Oberkirch, das erklärte Endziel der 4-tägigen Wanderung. Das in Oberkirch stattgefundene Erdbeerfest hat zu eine längeren und verdienten Pause eingeladen. Anschließen ging es mit dem Bus der Fa. Kolb aus Lorch zurück in die Heimat, wo die Wandertage schon traditionell im Gasthaus Krone in Straßdorf  seinen Abschluss gefunden hat. Die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde bedankten sich beim Organisator und Wanderführer Roland Gaugele ganz herzlich für die aufwändige Planung und Durchführung dieser mehrtägigen Wanderung, bei der 3000m Höhenunterschiede überwunden werden mussten.  Einen sehr guten Draht muss er zum Wettergott Petrus gehabt haben, denn 4 Tage Sonnenschein pur mit entsprechenden Temperaturen haben die Tour begleitet. Nicht nur der Badische Wein sondern auch der Albverein Straßdorf wurde von der Sonne verwöhnt.

 

 

40 km-Wanderung über den Albuch

Einen herrlichen Wandertag erlebten die 36 Teilnehmer der diesjährigen Weitwanderung unserer Ortsgruppe. Gestartet wurde bei noch frostigen Temperaturen um 6 Uhr an der Wentalgaststätte. Die von den Wanderführern Gabi und Siegfried Mahr geleitete 40 km lange Wanderung führte über das Wental, Bibersohl und Bartholomä zum Rosenstein und dann weiter über Lauterburg und Tauchenweiler zurück zum Ausgangspunkt. Bei sonnigem Wetter wurde das Vesper im Freien genossen. Die teilweise ortsfremden Teilnehmer staunten über die ungewöhnlichen Felsbildungen im Wental und am Rosenstein sowie die auf der Wegstrecke liegenden einsamen Weiler mit ihren Hülben.

Zu den Stauseen um Täferrot

30 Mitglieder des Straßdorfer Albvereins waren der Einladung von Rita Müller zu einer Wanderung bei Täferrot gefolgt. Vom Wanderparkplatz oberhalb des Ortes ging es hinunter nach Täferrot und im weiteren den Rottalweg der Rot entlang, vorbei an der einsamen Rehnenmühle zum Stausee, an dem im gleichnamigen Lokal zur Mittagsrast eingekehrt wurde. Nach Umrunden des Rehnenmühlesees geht’s über Durlangen hinab ins Leintal, der Lein entlang zum Stausee Täferrot und über den Staudamm durch das Tal zurück nach Täferrot und zum Ausgangspunkt.

Straßdorfer Albvereinskinder auf den Spuren von Meister Lampe

Kürzlich traf sich der Straßdorfer Albverein bei wunderschönem Wanderwetter zur jährlichen Osterhasenwanderung unter Führung von Karin Wagner-Bogdanovic. Eine Gruppe von 28 Erwachsenen, 19 Kindern und zwei Hunden machte sich auf den Weg nach Sulzbach/Laufen, da hier der Osterhase gesichtet worden sein soll. Während einer Wanderung durch Wald und Flur entdeckten die Kinder die bunten Osternester an einem Weiher, deren Inhalt sie anschließend gerne verspeisten. Zu einer ausgiebigen Pause mit selbstgebackenen Bärlauchbrötchen und Osterhasen für die größeren Wanderer lud die Vesperjause unterhalb des Altenbergturms ein. Danach ging es einen steilen Wanderweg hinauf. Wer noch genug Puste hatte, konnte den 38m hohen Turm besteigen. Nach dem gemeinsamen Foto wurde die letzte Etappe der Rundwanderung angetreten. 

Mit Frank Messerschmidt

durch die Gmünder Altstadt

Der neu gewählte Kulturwart Markus Krauss gab mit seiner ersten Veranstaltung gleich einen guten Einstand: Knapp 50 Albvereinler und Gäste nutzten die Gelegenheit, vom Gmünder Turmwächter Frank Messerschmidt auf eine Reise ins Mittelalter mitgenommen zu werden. Anschaulich erzählte er den großen und kleinen Teilnehmern vom Tagesablauf eines Turmwächters, von der schauderlichen Pest, die viele Tote forderte, von Bränden in der Stadt und Orten im Umkreis wie auch der grausamen Hexenverfolgung. Aber auch Geschichten und Anekdoten aus dem damaligen Alltagsleben wusste der Turmwächter so widerzugeben, dass sich die Anwesenden in die damalige Zeit zurückversetzt fühlten. Er erzählte von anonymen Briefen und der Überführung des Verfassers durch die Polizei wie auch von einem bösen Racheakt gegenüber Türmerinnen im Johannisturm und dessen Hintergrund. Schnell waren die anderhalb Stunden der nicht alltäglichen Stadtführung vorüber und die Nacht hereingebrochen.

Senioren genießen phantastischen Blick ins Filstal

Vielleicht liegt es daran, dass sich die Seniorengruppe nur einmal im Monat trifft, vielleicht machen es aber auch die abwechslungsreichen Touren aus, oder einfach beides: Die Wanderführer dürfen stets mindestens 20 Personen zu ihren Veranstaltungen begrüßen. Bei der Wanderung am 1. März konnte Traude Staudenmayer gar 30 Personen zählen. Sie hatte zu einer zweistündigen Rundwanderung von Rechberg über den Saurenhof und die Lindenhöfe zum Strudelhof eingeladen, in dem zum zünftigen Bauernvesper eingekehrt wurde. Unterwegs passierte die Wandergruppe eine wunderschön angelegte und gepflegte Grotte und genoss herrliche, wenn auch von starkem Wind begleitete Ausblicke ins Filstal und auf die Ruine Rechberg.

 

Start ins Wanderjahr mit Sonne pur

Von der Sonne begleitet wurden die 14 Teilnehmer bei der ersten Aktiven-Wanderung des Jahres 2017. Ira Herkommer führte die Teilnehmer von Lindach auf Waldwegen nach Herlikofen, wo diese eine herrliche, wenn auch etwas diesige Aussicht, genießen konnten. Am Wasserturm in Iggingen durften sie ein Geburtstagskind des Vereins mit einem Ständchen überraschen, ehe es nach Mulfingen weiterging. Nach kräftiger Stärkung wanderte die Gruppe weiter über Leinzell zur Anhöhe bei Brainkofen und im weiteren Verlauf wieder zurück nach Lindach.

 

Familiengruppe besucht Schloss Lichtenstein

und die Nebelhöhle

10 Kinder, 11 Erwachsene und ein Hund waren der Einladung von Familienwart Rolf Munz zur Familienwanderung mit Ziel Schloss Lichtenstein und Nebelhöhle  gefolgt. Startpunkt war der Parkplatz der Nebelhöhle. Auf 141 Stufen ging es tief hinunter in eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Schwäbischen Alb. Nach einer sehr informativen und kurzweiligen Führung machten sich die Teilnehmer bei trübem, feuchtkaltem Wetter auf zur Burg Lichtenstein. Dort angekommen, zeigten sich sogar einige Sonnenstrahlen, sodass die naheliegende Grillstelle genutzt werden konnte. Anschließend nahmen einige Gruppenmitglieder an einer geführten Besichtigung der Innenräume der Burg teil, der Rest begnügte sich mit einem Rundgang im Innenhof der Burganlage und einem kurzen Abstecher zur alten Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Vom Schloss ging es auf einem schmalen Pfad weiter über den 817 m NN hohen Linsenbühl zu den Aussichtspunkten Breitenstein und Gießstein (789 m NN). Von dort boten sich immer wieder prächtige Ausblicke auf die Lichtensteiner Gemeinden Unterhausen und Honau sowie auf das Schloss selbst. Weiter durch den Wald erreiche die Wandergruppe schließlich wieder den Ausgangspunkt der Wanderung. Auch das Wetter meinte es gut mit ihnen: sie blieben trocken!

Bienen-Exkursion

Trotz Dauerregens fanden sich am 18. September einige "wasserresistente" Wanderer zur informativen Bienenexkursion auf dem Hornbergparkplatz ein. Über eine 4 km lange Wanderstrecke gelangten die Teilnehmer unter der Leitung vom Karin Wagner-Bogdanovic zum Unteren Zusenhof, auf dem sie mit anschaulichen Informationen über Bienen empfangen wurden. Nach einem regen Informationsaustausch probierten alle die verschiedene leckeren Honigsorten der Imkerei. Selbst die Bienen erlaubten eine Blick, trotz Regens, in ihre Behausung. Beeindruckt vom Wesen der Immen, gesättigt mit neuen Eindrücken sowie Kaffee und Kuchen trat die Wandergruppe wieder den Heimweg an.

 

 

Durch Klingen und Grotten

Bei großer Hitze wanderte der Straßdorfer Albverein am 28. August unter der Leitung von Rita Nußbaum durch den südlichen Wald bei Alfdorf. Die Waldpfade führten zum Bembemberlesstein, den Schillergrotten und zum Hohlen Stein. Der Weg ging größtenteils entlang des ausgeschilderten Hasenwegs. Nach dem Hohlen Stein jedoch blieb man im Wald (31 Grad). Es ging zunächst hinab ins Mühlbachtal und dann wieder bergauf zum Herbrechtsweg. In geselliger Runde erholten wir uns am Leinecksee bei einem schönen Sonnenuntergang. 

 

Weites Land und historische Mühle

Am 14. August war der Straßdorfer Albverein bei sehr schönem Sommerwetter im Schwäbischen Wald unterwegs. Ausgangs- und Endpunkt der vierstündigen Rundwanderung war die Gemeinde Gschwend. Einen Höhepunkt der Wanderung stellte der Besuch beim 585 m hoch liegenden Hagbergturm dar, der seit 1936 das Eigentum der Albvereinsortsgruppe Gschwend ist. Der Aufstieg in die Turmkuppe wurde mit einer herrlichen 360°-Rundumsicht beispielsweise in die Waldenburger Berge, das Hohenloher Land und zur Schwäbischen Alb belohnt. Der weitere Wanderweg führte zu der im Naturschutzgebiet „Wiesentäler bei der Menzlesmühle“ liegenden Menzlesmühle.

Sommerabendwanderung ins Hölltal

Die diesjährige Sommerabendwanderung der Seniorengruppe führte die 30 Teilnehmer auf einer knapp zweistündigen Route ins Hölltal mit Einkehr im gleichnamigen Gasthaus. Nach einem geselligen Aufenthalt mit musikalischer Umrahmung seitens der Straßdorfer Albvereinler ging es wieder auf kürzerem Weg, von der Dämmerung begleitet, zurück nach Straßdorf.

Straßdorfer Albvereinssenioren zu Besuch auf der Landesgartenschau in Öhringen

Bei den Straßdorfer Albvereinssenioren ist jeder erste Mittwoch im Monat für eine gemeinsame Unternehmung reserviert. Die Teilnehmer wandern nicht nur, sie machen auch Besichtigungen oder unternehmen Ausflüge. Jüngst lud Anita Lenz zum Besuch der Landesgartenschau in Öhringen ein, an dem zahlreiche Mitglieder und Gäste teilnahmen. Nach einer entspannten Zugfahrt konnten die Teilnehmer bei herrlichem Wetter das Gelände mit all seiner Blumenpracht und den Ausstellungen in Ruhe genießen. Am Abend ging es dann wieder mit der Bahn zurück nach Schwäbisch Gmünd.

Familiengruppe des Straßdorfer Albvereins in den Lechtaler Bergen

Die Familiengruppe des Straßdorfer Albvereins begab sich über's Wochenende in die Lechtaler Berge. Es ging auf die Hanauer Hütte (1920 m), wo die Teilnehmer sich für eine Nacht in Betten- und Matratzenlager einrichten. Nach einer kleinen Stärkung durften alle Interessierten in den Hanauer Klettersteig, nachdem im Vorfeld eine ausgiebige Einweisung stattfand. Das Kletterkönnen und die Schwindelfreiheit wurden in der nächsten Stunde auf die Probe gestellt. Alle Teilnehmer meisterten den Steig ohne Zwischenfälle und erreichten den KS-Ausstieg - gerechtfertigt -  voller Stolz. Der folgende Tag zeigte sich ebenfalls von seiner sonnigen Seite und erlaubte den Aufstieg auf die Kogelseespitze (2648 m), die leider noch im Hochnebel steckte und somit keine frei Sicht auf die sich aufreihenden Berge des Lechtals erlaubte. Das schmälerte jedoch in keinster Weise den Erfolg und die Leistung der Teilnehmer. Nicht einmal der Schnee der Vortage stellte ein Hindernis für die Bergsteigeraspiranten dar. Es war für alle ein tolles und unvergessliches Wochenende, das ohne Zwischenfälle verlief und nach einer neuen Tour im nächsten Jahr verlangt.

Gut besuchter Waldtag

Am 25. Juni hatte Wolfgang Stadelmaier wieder zum Waldtag in den Bundesforst in Waldstetten eingeladen. Über 70 Kinder der Grundschulklassen 2 bis 4 aus Straßdorf, Waldstetten und Wißgoldingen waren der Einladung gefolgt. In drei altersentsprechende Gruppen eingeteilt, begaben sie sich mit insgesamt sieben Jägern und deren Hunden auf eine zweistündige Wanderung durch den Wald. Auf Wegen, die sonst nur der Jäger beschreitet, lernten sie dann die hiesigen Waldbewohner und ihre Aufenthaltsorte kennen, entdeckten deren Fußspuren und erfuhren viel über ihren Alltag. Auf halber Strecke wurden sie von Vertrauensmann Stojan Bogdanovic mit erfrischenden Getränken empfangen, ehe sie im weiteren ihren Wissensdurst stillen konnten. Zum Abschluss des kurzweiligen Nachmittags waren alle Kinder noch zu einer Grillwurst und Getränken an die reviereigene Hütte eingeladen, ehe sie wieder am Abenteuerspielplatz von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. Mit sicherlich vielen neuen Eindrücken und der Hoffnung, auch im nächsten Jahr wieder am Waldtag teilnehmen zu können, ging es nach Hause.

Wandern, grillen und ausgiebig spielen...

Wental mal anders – unter diesen Titel hatte Markus Kraus seine Wanderung gestellt. Dabei war Abwechslung geboten und viele der Teilnehmer erstmals im Gnannental. Nach einer knapp einstündigen ebenen Wanderung wurden die Kinder und Erwachsenen von einem idyllisch gelegenen Grillplatz mit herrlichem Spielplatz und Niederseilgarten empfangen. Da kam keine Langeweile auf. Auch einige der hiesigen Waldbewohner waren als lebensgroße Blechtiere zugegen. Nach einer ausgiebigen Rast ging es als Rundwanderung über Bibersohl wieder zurück zum Wental-Parkplatz.

Blühender Bärlauch soweit das Auge reicht

Mitglieder des Straßdorfer Albvereins wanderten vier Tage den Mainwanderweg Teil 2 von Gemünden nach Wertheim

 

Mit 29 Teilnehmern trat der Straßdorfer Albverein am Himmelfahrtstag seine viertägige Wanderung ins Maintal an. Bei schönem Wetter startete die Gruppe zur ersten Etappe in Langenprozelten bei Gemünden. Entlang des Sinderbachtals mit stetigem Aufstieg zur Sohlhöhe auf 536 Metern wurde das Pumpspeicherwerk erreicht, das mit einem Fassungsvermögen von 1,6 Millionen Kubikmetern Wasser zur Herstellung von Strom für die Deutsche Bahn und das Maintal benötigt wird. Nach einer kleinen Pause mit herrlichem Ausblick über den Spessart bis zur Rhön ging es wieder durch dichte Eichen- und Buchenwälder mit ihrem zarten Frühlingsgrün abwärts nach Lohr a.M. mit einer sehenswerten Altstadt und dem Standquartier in nächster Nähe. Von dort führte der Weg am nächsten Tag wieder bergauf in Richtung Margarethenhof und weiter nach Neustadt a.M. sowie im weiteren Verlauf durch herrliche Wald- und Wanderpfade, vorbei an Streuobstwiesen mit blühenden Apfelbäumen, hinauf nach Bergrothenfels und mit Abstieg von 366 Treppen hinunter nach Rothenfels. Dort, in der Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“, hielt Gabi Ulrich traidtionell eine sehr schön gestaltete Maiandacht. Am dritten Tag wanderten die Albvereinler von Bergrothenfels über Windheim und Marienbrunn nach Marktheidenfeld. Nach kurzer Altstadtbesichtigung führte die Wanderstrecke entlang des Mains, gesäumt von einem Riesenteppich blühenden Bärlauchs, zum Kloster Triefenstein. Dort wurden die Wanderer vom Bus erwartet. Von Triefenstein ging es am letzten der vier Wandertage weiter über wunderschöne Wald- und Höhenwege, entlang alter Weinberge, zum Endziel Wertheim. Erneut hatte Wanderführer Roland Gaugele eine tolle Wanderung perfekt organisiert und geführt, sodass von allen Teilnehmern der Wunsch geäußert wurde, er möge auch im nächsten Jahr wieder die Viertageswanderung planen und durchführen.

45 km-Wanderung im Schwäbischen Wald

Der Straßdorfer Albverein hatte kürzlich eine 45 km lange Weitwanderung im Schwäbischen Wald im Programm. Gestartet wurde um 6 Uhr in Lorch. Die 24 Teilnehmer erhielten an diesem Tag einen guten Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt des Welzheimer Waldes. Die von den Wanderführern Gabi und Siegfried Mahr geleitete Tour führte zu Spuren des Limes, zu Klingen, Grotten, Mühlen und Seen. Unter anderem  durch die Schelmenklinge, zur Schillergrotte, zur Hägelesklinge und zur Heinles- und Menzlesmühle. Das Foto entstand an der Heinlesmühle, wo eine Kaffeepause eingelegt wurde.

Familiengruppe unterwegs mit Eseln

Kürzlich hatte die Familiengruppe ein „Esel-Trekking“ im Programm. Am Unteren Zusenhof bei Waldstetten warteten bereits die Esel für die Wanderung zur Kriegsebene auf die Gruppe. Die Kinder durften die Esel an der Leine spazieren führen und auch auf ihnen reiten – das fanden die jungen Teilnehmer so spannend, dass sogar der für Erwachsene selten gehörte Satz „Dürfen wir bitte eine längere Strecke laufen?“ zu vernehmen war. Auch mit dem Wetter hatte der Albverein Glück – die Wanderung fand genau zu dem Zeitpunkt statt, als es an diesem Wochenende mal nicht regnete. Zum Abschluss bekam jedes Kind auf dem Unteren Zusenhof von Frau Henschke-Weber noch eine Pfauenfeder geschenkt.

 

21 fleißige Sammler bei der Landschaftsputzete

Ein Kühlschrank und ein Sofa waren die größten Gegenstände, die die großen und kleinen Albvereinler dieses Jahr aus dem Wald rausgefischt haben. Über 30 Säcke Müll waren auf der Strecke von der Straßdorfer Mitte bis zum Pfefferweg sowie am Straßdorfer Berg zusammenkommen. Aber insgesamt weniger als in den Vorjahren, freuten sich die fleißigen Sammler.

 

Seniorengruppe besucht Schechinger Osterbrunnen

Am Mittwoch, 6. April, führte die Seniorengruppe des Straßdorfer Albvereins seine monatliche Wanderung durch. Als Ziel war bei herrlichem Frühlingswetter der Osterbrunnen in Schechingen ausgesucht. Dessen wunderschönes und mit viel Liebe bedachtes derzeitiges Erscheinungsbild begeisterte die 27 Teilnehmer hellauf. Eine anschließende Wanderung mit Einkehr rundete diesen schönen Tag ab.

 

Fackelwanderung mit Schlittenfahrt auf dem Kalten Feld

Nach der erfolgreichen und von viel Schnee begleiteten Fackelwanderung im vergangenen Jahr, hatte Peter Riemer auch 2016 ein glückliches Händchen bei der Terminwahl. Eine herrliche Schneelandschaft auf dem Hornberg erwartete die knapp 30 Teilnehmer der diesjährigen Fackelwanderung mit Schlittenfahrt. Nachdem der erste Anstieg vom Hornbergparkplatz gemeistert war, startete die erste Rodeltour – mittlerweile von einigen Fackeln begleitet. Dann ging es weiter zum Franz-Keller-Haus, in dem Einkehr gehalten wurde. Doch eine Schneeballschlacht lockte die Jugend bereits wieder nach draußen. Im warmen Licht der Fackeln führte der Weg dann wieder hinunter zum Hornbergparkplatz. Und viel zu schnell endete die letzte Rodelpartie.

 

Start ins Wanderjahr 2016: Blick zum Nachbarn

Einen herrlichen Blick nach Salach und darüber hinaus war den Teilnehmern der ersten Wanderung des Jahres 2016 geboten. Die Route führte vom Schurrenhof über die Burg Sraufeneck nach Bärenbach, wo die 25 Wanderer aller Altersgruppen von der ortsansässigen Mesmerin Informatives über die im Jahr 1529 erbaute Kapelle St. Ottilia und Lucia erfuhren. Weiterhin von einer beeindruckenden Weitsicht begleitet, ging es dann über Kitzen wieder zurück zum Schurrenhof, wo im Campingplatzlokal eingekehrt wurde.

                                    

Gelungene Nikolausfeier im Schützenhaus Metlangen-Reitprechts

Herrliches Wetter mit toller Weitsicht begleitete die zahlreichen großen und kleinen Wanderer bei der Nikolauswanderung, die in diesem Jahr vom Schützenhaus Metlangen-Reitprechts zum Rechberg und zurück führte. Einziger Wehmutstropfen: Es lag kein Schnee. Kaum im Schützenhaus angekommen und gestärkt, wusste Familienwart Rolf Munz zu berichten, dass er den Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht gesehen habe. Flugs ging es wieder nach draußen, wo tatsächlich die beiden Herren warteten und viel von den jungen Mitgliedern des Straßdorfer Albvereins zu berichten wussten sowie Geschenke überreichten. Als kleiner Ansporn zur Teilnahme an den Wanderungen übers Jahr belohnt der Verein anschließend alle Kinder mit Pokalen, Urkunden, Medaillen und kleinen Geschenken für ihre Wanderbegeisterung.

 

                    

Familiengruppe im Daimler-Werk in Sindelfingen

Markus Kraus hatte im Namen der Familiengruppe zu einer Besichtigung des Daimler-Werkes in Sindelfingen eingeladen. Am späten Vormittag ging es mit dem Omnibus Richtung Sindelfingen. Dank hervorragender Ortskenntnis des Busfahrers, der sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt zügig und staufrei durch Stuttgart manövrierte, war die Gruppe rechtzeitig um kurz vor 13 Uhr vor Ort. Den 29 Teilnehmern wurden während der zweistündigen Besichtigung das Presswerk sowie die Rohbauabteilung gezeigt. Das Endmontageband war an diesem Tag leider nicht in Betrieb. Nach der Besichtigung erfolgte noch eine kurze Einkehr, ehe es wieder zurück nach Straßdorf ging.

 

Wüstenroter Entdeckungstour

Eine weitere tolle Wanderung die unsere Ortsgruppe unternahm. Schöne Wanderwege, tolle Brücken und Treppen, die durch die Natur des Schwäbisch- Fränkischen Waldes führen. Interessant für jede Altersgruppe. So macht wandern Spaß und wir freuen uns auf die nächste Tour.

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Albverein Strassdorf